Integrität & Wachstum durch Embodiement
Wir nehmen die ungeliebten, beschämenden und schmerzlichen Anteile in uns in den Blick, ebenso wie unsere Potentiale, um dadurch zu mehr Integrität, Beziehungsfähigkeit und Orientierung zu kommen.
Wenn wir uns den Anteilen stellen, die uns unsicher, zornig, maßlos oder hilflos machen, unsere Lebensenergie binden und uns beruflich oder privat immer wieder im Wege stehen, können wir wachsen und uns entwickeln - nicht länger durch Kompensation und Vermeidung, sondern durch Integration und Annahme.
Wenn wir diese Anteile zu uns zurücknehmen und mit unseren Potentialen verbinden, werden wir ganzer. Wenn wir unsere Ressourcen und unsere Lebendigkeit nähren, kreativ entfalten, über den Körper erfahren und ausdrücken, gewinnt unser Leben an Dynamik, Klarheit und Fluss.
Wir reifen und kommen mehr in Verantwortung für unser Leben und in unsere Kraft.
Die Selbsterfahrung und Selbsterforschung mit und in der Gruppe ist in diesen Seminaren zentral, denn die eigene Entwicklung ist maßgeblich selbst- und fremdvermittelt: Sowohl die geteilten eigenen Erfahrungen, Reflexionen und Prozesse als auch die, an denen wir im offenen, mitfühlenden und verbundenen Gewahrsein teilhaben, erweitern unseren Erfahrungsraum und machen uns intelligenter und beziehungsfähiger.
Unsere Arbeit verbindet entwicklungspsychologische Perspektiven mit verkörperten, erfahrungsorientierten Methoden. Chakren nutzen wir als thematische Landkarte, die wir mit inneren Entwicklungsaufgaben in Beziehung setzen. So entsteht ein integrativer Prozess, der emotionale, körperliche und spirituelle Ebenen miteinander verbindet und Orientierung im eigenen Leben vertieft.
„Wir sind Wesen, die ihr Erleben und ihre Erlebnisse wortwörtlich „verkörpern“.
Michael Busse, 2024
Ich und die Gruppe - Bindungserfahrungen im Spannungsfeld von Autonomie und Verbundenheit
In diesem Seminar erforschen wir die Schatten und Potenziale unseres Aufwachsens im Kollektiv.
Mit der Landkarte der Chakren gehen wir zurück zu unseren Wurzeln, unserem Wurzelchakra (Muladhara), unserem Fundament, denn unsere frühen Bindungserfahrungen prägen unser Kontakt- und Beziehungsverhalten bis ins Erwachsenenalter. Wie wurde auf unsere Bedürfnisse eingegangen? Fühlten wir uns gesehen, respektiert und willkommen? Welche Freiheiten und Unfreiheiten haben wir kennengelernt?
Das ist wichtig, weil uns diese Erfahrungen bis heute prägen.
Sie beeinflussen unsere Fähigkeit, Grenzen zu setzen und uns auszuprobieren.
Sie haben damit zu tun, wann und wie wir uns sicher fühlen und wie wir in die Welt gehen.
Sie bestimmen, wie wir Nähe und Distanz regulieren.
Sie beeinflussen unsere Werte, Moral und unser Selbstbild.
Aus diesen Erfahrungen haben wir besondere Potentiale entwickelt, aber auch Strategien, um erneuten Schmerz zu vermeiden.
Mit wenig Urvertrauen und Sicherheit verlagern wir unser Bedürfnis nach Sicherheit vielleicht ins Denken und in die Kontrolle der Umwelt. Vielleicht fühlen wir uns nur angenommen, wenn wir sehr leistungsfähig sind. Mit wenig Urvertrauen finden wir Vertrauen und Sicherheit vielleicht nur in einer nicht geerdeten Spiritualität. Vielleicht können wir uns in Beziehungen nur begrenzt einlassen und Bedürfnisse kommunizieren.
Das Wurzelchakra ist ein wichtiges Fundament, auch für die anderen Chakren, wir können nicht aufblühen, wenn unser 1. Chakra nicht gut genährt und entwickelt ist.
Im Seminar wollen wir mehr Klarheit darüber bekommen, wie es um unser Wurzelchakra bestellt ist und Bewusstsein dafür schaffen, wie sich unser 1. Chakra in unserem Alltag ausdrückt - positiv, wie negativ, denn dann zeigen sich Wege der Weiterentwicklung: Wo brauchen wir in unserem 1. Chakra noch etwas nachnährendes, mehr Licht auf den „Schatten“?
Sich diesen Anteilen zu stellen, lässt uns reifen und gibt uns neue Möglichkeiten, uns in unsere Kraft zu hinein zu entwickeln. An unserem Wurzelchakra zu arbeiten, öffnet neue Chancen auf den Ebene der anderen 6. Chakren integrer zu werden.
Gemeinsam wollen wir daher über das Wurzelchakra Entwicklungsprozesse anstoßen, die Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Beziehungsfähigkeit stärken können.
Was erwartet dich:
- Erdende Körperübungen für Stabilität und Sicherheit.
- Atemarbeit und Bewegung, um stagnierende Energie zu lösen.
- Reflexion und Ausdruck, um alte Muster bewusst zu machen und zu transformieren.
Wir nutzen:
- Transformative Körperarbeit
- Energie- und Atemarbeit
- Tanz und Stimme
- um einen co-kreativen Raum für Entwicklung und Entfaltung zu öffnen.
Mögliche Themen: Bindungsverhalten, Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit, Umgang mit eigenen Grenzen, Regulation von Nähe und Distanz, Abgewehrte Gefühle
Für wen?
- Für alle wachstumsorientierten Menschen, die:
- ihre frühen Prägungen zu Zugehörigkeit und Autonomie erforschen wollen
- ihr Bindungsverhalten und ihre Art, Grenzen zu setzen, klarer sehen möchten
- Schattenanteile konfrontieren und transformieren wollen
- ihr Selbstbild in einem unterstützenden Umfeld weiterentwickeln möchten
Termin: 27. - 29. März 2026
Veranstaltungsort: Unterweitersdorf bei Linz (Österreich)
Zeiten: Freitag, 17:00 - 20:00, Samstag, 09:00 - 18:00, Sonntag, 09:00 - 16:00
Kosten: 360,00€
Teilnehmendenzahl: Mind. 8, max. 14
Hinweis zur Anmeldung: Dieses Seminar bieten wir für den Verein Körperlogigk Institut in Linz in Österreich an. Anmeldung und Organisation erfolgt direkt über den Verein. Kontakt: Christian Riederer, office@christianriederer.at oder unter (+43)0660-3454318
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